Stadt Diepholz

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Diepholz im Dialog

Die Stadtverwaltung Diepholz ist als Kommunalverwaltung an einem stetigen Informationsaustausch mit den Bürgern interessiert. Mit dem Bürgerbeteiligungsprozess „Diepholz im Dialog" ist die Stadtverwaltung bereits seit Jahren aktiv.

„Diepholz im Dialog" ist ein Prozess, der sich aus verschiedenen Bausteinen besteht, deren Zusammensetzung projektbezogen variieren kann. So hat die Stadtverwaltung Diepholz Elemente wie ein Bürgerpanel, eine Internetbefragung, eine Verwaltungszeitung, ein dialogorientiertes Beschwerdemanagement und die Ausrichtung von öffentlichen Bürgerforen wie Stadtgesprächen als feste Bausteine in das Verwaltungshandeln integriert.

Im Jahr 2010 wurde der Bürgerbeteiligungsprozess empirisch begleitet und es konnte ermittelt werden, dass durch den Dialog mit den Bürgern eine starke Erhöhung der Akzeptanz umgesetzter Maßnahmen erreicht werden konnte.

Das Projekt Diepholz im Dialog (DiD) zielt darauf ab, eine engere Verbindung zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung durch ein "Dialogangebot außerhalb des politischen Raumes" zu gestalten.

Hierbei werden die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die Entwicklung in der Stadt Diepholz informiert und in die BEratung eingebunden.

Bürgerhaushalt

Erster Gegenstand des Projektes war es, die Bürgerschaft über den Finanzhaushalt ihrer Kommune zu informieren und an der Gestaltung zu beteiligen.  Das Projekt besteht aus drei aufeinander aufbauenden Phasen:
1. Information über die Situation der Haushalte
2. Beratung und Unterbreitung von Vorschlägen an Politik und Verwaltung
3. Evaluierung der Umsetzung der Vorschläge.

Diepholz im Aufbruch

Im Jahre 2009 sollten Themenschwerpunkt das Thema "Diepholz im Aufbruch - menschengerechte Stadtentwicklung" sein.
Zur Begleitung dieser Diskussion gab es einzelne Projekte, wie z.B.
- Umgestaltung des Bahnhofs und sein Umfeld
- Soziales Stadt - Quartier Moorstraße
- Neubau der Mediothek
- "Innerer Ring" in Diepholz,
- Arbeiten-Wohnen-Einkaufen in der Diepholzer Innenstadt.

Diepholz im Dialog - Städtebau

Das Projekt „Diepholz im Dialog - Städtebau" wurde im Jahr 2009 für die Abstimmung über drei städtebaulich relevante Veränderungen im Stadtkern entwickelt. In diesem Projekt wurde den Bürgern die Möglichkeit gegeben, bei den baulichen Veränderungen in der Stadt Diepholz mitzureden und ihre persönlichen Meinungen einzubringen. Im Vorfeld wurden Fachleute aus den für die Planungen relevanten Bereichen Schule und Verkehr eingeladen ihr Wissen einzubringen, um eventuelle fachliche Probleme bereits frühzeitig aufzudecken. Durch die frühzeitige Beteiligung von Experten konnte eine große Akzeptanz und Zufriedenheit mit der Entscheidung erreicht werden. Als Ergänzung zu den Veranstaltungen wurden die Bürger permanent durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit in den Printmedien und auf dem Internetauftritt der Stadt Diepholz über den Projektverlauf unterrichtet.

Diepholzer Stadtgespräch 2.0:

Insbesondere die Gespräche in der Stadt sind für eine Kommunalverwaltung elementar wichtig und häufig sind es Maßnahmen der Stadtverwaltung, die das aktuelle Stadtgespräch sind. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung bereits die Verwaltungszeitung „Stadtgespräch" genannt.


Der bereits bekannte Titel soll nun weiter genutzt werden und die neue Maßnahme betiteln. Die Veränderung des Formats sollte sich auch in dem Titel wiederfinden, sodass nun von einem „Stadtgespräch 2.0" gesprochen werden kann.

Zu dem „Stadtgespräch 2.0" werden die Bürgerinnen und Bürger öffentlich eingeladen und zugleich aufgerufen, sich im Vorfeld an die Stadtverwaltung mit themenbezogene Fragen zu richten. Für den öffentlichen Aufruf ist eine enge Zusammenarbeit mit den Zeitungen vor Ort wichtig, denn es muss umfangreich auf die Kommunikationswege hingewiesen werden.

Die gesammelten Fragen werden dann nach Themen sortiert und innerhalb der Verwaltung aufgearbeitet. Die zusammengestellten Antworten werden dann in einer öffentlichen Veranstaltung im Rathaus von der Verwaltung vorgetragen.

Mögliche Kommunikationswege sind:

- Kontaktformular auf der Homepage www.stadt-diepholz.de

- E-Mail an aktive-buerger@stadt-diepholz.de

- Kontakt per Facebook www.facebook.com/stadtdiepholz

- Bürgertelefon 05441-909-222

- Telefax 05441-909-200

- Briefsendung mit dem Hinweis „Stadtgespräch"

Die erste Veranstaltung hat am 10. Dezember 2012 im Rathaus der Stadt Diepholz stattgefunden. Dort haben Bürgermeister Dr. Thomas Schulze, die Fachdienstleiter Karsten Hage und Gregor Korte und der Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet.

Am 6. März 2013 findet die zweite Veranstaltung statt.

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