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Stadt Diepholz hofft auf schnelle Entscheidung zur Nitrateinbringung
„Wir könnten noch heute mit der Nitrateinbringung beginnen“, stellt Gregor Korte im Rathaus der Stadt Diepholz klar, dass die Stadtverwaltung ihre Hausaufgaben gemacht hat. Da „Können“ aber nicht auch „Dürfen“ bedeutet, muss die Stadtverwaltung die Geruchsbelästigung durch das Lohnewasser derzeit hinnehmen.
Nachdem die Stadtverwaltung das Nitrat beschafft und die technischen Voraussetzungen erfüllt hat, benötigt sie nun die Freigabe durch den gewässerkundlichen Landesdienst. „Für die Freigabe muss die Einhaltung der wasserrechtlichen Rahmenbedingungen gewährleistet sein", erklärt Korte und bezieht sich auf die Durchflussmengen und Sauerstoffgehalte. Da die Nitrateingabe ein Pilotprojekt darstellt muss ein umfangreiches Monitoring erfolgen, für das vor und nach der Eingabe das Institut IWW Nord im Auftrag der Stadtverwaltung Wasserproben entnimmt.
„Es konnte am Wochenende gemeinsam mit dem Unterhaltungsverband Hunte eine pragmatische Lösung zur Reduzierung des Geruchsbelästigung in der Innenstadt gefunden werden", erläutert der zuständige Fachdienstleiter die aktuellen Ereignisse. Denn es wurde kurzfristig eine Umleitung des Wassers ermöglicht, sodass viele der Blaualgen durch die Strothe um die Stadt herumgeleitet wurde. „Leider war dies nur kurzzeitig möglich", ist hierzu aus dem Rathaus zu vernehmen.





