Stadt Diepholz

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Konversion

Der Fliegerhorst Diepholz dient seit über 50 Jahren als Luftwaffenstandort der Bundeswehr und ist inzwischen  in und mit der Stadt Diepholz fest verwurzelt.

Daher haben die am 26. Oktober 2011 im Zuge der Bundeswehrreform vom Bundesminister der Verteidigung bekanntgegebenen Stationierungsentscheidungen nicht nur die Soldaten und Zivilangestellten der Bundeswehr und ihre Angehörigen, sondern auch die Stadt Diepholz hart getroffen. Besonders die Art und Weise der Entscheidung und  ihrer Verkündigung hat bei allen Beteiligten große Betroffenheit ausgelöst.

Die als „Signifikante Standortreduzierung" dargestellte geplante Reduzierung der bisher 1020 auf 110 Dienstposten (ca. 90 %) bei Abzug der Luftwaffe und der Objektschützer kommt einer Schließung gleich.

Die wegfallenden Dienstposten sind mit Menschen besetzt, die auch in Zukunft eine Perspektive in der Stadt Diepholz und in der Region haben müssen. Neben den sozialverträglichen Kriterien für eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Bundeswehr, auf die die Stadt keinen Einfluss haben, ist es das Ziel der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderung, gemeinsam mit den heimischen Unternehmen zusätzliche Beschäftigungsperspektiven außerhalb der Bundeswehr in der Region zu entwickeln.

Für das Projekt „Konversion" wurden drei Gremien gebildet, die unter Federführung des Konversionsbüros der Wirtschaftsförderung neue innovative Konzepte zur Konversion auf dem Fliegerhorst Diepholz mit der Unterstützung des Bundes, des Landes Niedersachsen und des Landkreises Diepholz entwickeln und umsetzen werden.

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