Stadt Diepholz

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Kulinarische Leckerbissen

Viele interessante und liebenswerte Seiten der Stadt haben wir Ihnen bislang vorgestellt. Da darf der Hinweis auf zwei kulinarische Spezialitäten unserer Region nicht fehlen.

Kommen wir zunächst auf ein echtes Wahrzeichen unserer Stadt zu sprechen- die Diepholzer Gans. Über viele Jahrhunderte war sie auf bäuerlichen Anwesen zuhause und dabei äußerst beliebt. Nicht nur das schmackhafte Gänsefleisch war eine begehrte Handelsware, sondern auch die Gänsefedern. Ende des 18. Jahrhunderts wurden ca. 1,5 Mio. Schreibfedern in Diepholz produziert und unter anderem nach Frankreich und Holland exportiert.

Noch vor ca. 100 Jahren wurde die Diepholzer Gans in riesigen Herden auf den umliegenden Bruchweiden gehalten, mittlerweile zählt sie zu den bedrohten Nutztierrassen. Gegenwärtig gibt es etwa 150 Zuchtgänse- und mit viel Engagement wird dafür gearbeitet, diese Zahl stetig zu steigern. Unabhängig davon sollten Sie aber unbedingt einmal eine gebratene Diepholzer Gans probieren. Schmeckt einfach wunderbar.

Zart, würzig, einfach köstlich


Ein weiteres Aushängeschild unserer Region ist die Diepholzer Moorschnucke- nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Diese alte Haustierrasse lebt in der ca. 125.000 ha großen Moorniederung, die von Diepholz bis nach Sulingen reicht. Und es gibt sie wirklich nur hier. Eine europäische Ursprungsbezeichnung bescheinigt dies auch ganz offiziell.

Wirklich sehenswert ist es, wenn die Schäfer tagtäglich mit ihren Herden ins Moor ziehen, wo die Moorschnucken aktiv beim Naturschutz mithelfen. Denn neben den Wildkräutern fressen sie besonders gerne Pfeifengras und Birkenschößlinge, die ansonsten die Moorniederungen hoffnungslos überwuchern würden. Das Kräuteraroma werden Sie auch wiederfinden, wenn Sie ein Moorschnuckengericht probieren. Immer schmeckt es ein wenig nach Wild, immer ist das Fleisch schön zart.